ÜBER UNS

Wer steckt dahinter?

Was sind unsere Beweggründe für die SNHT?

Die Dozierenden:

  • Maria Antonia Riezu ist Dozentin am CSM Salvador Seguí Castellón (Spanien). Sie ist Mitglied vom Orchester des 18. Jahrhunderts unter F. Brüggen und eine internationaltätige Musikerin und Pädagogin. https://www.mariantoniariezu.com/

  • Alexandre Zanetta ist seit 2021 Dozent an der Schola Cantorum Basiliensis (FHNW) für Naturhorn. Er ist international gefragt in Ensembles wie der Akademie für alte Musik Berlin oder dem La Cetra Barockorchester Basel und gilt als eine der führenden Figuren seiner Generation für das Instrument. https://alexandrezanetta.com/

  • Camille Thoorens beendete 2021 ihr Studium an der Schola Cantorum Basiliensis in den Fächern Pianoforte und Liedbegleitung. Sie unterrichtete als Korrepetitorin an der Musikschule Saint-Louis und war als Kantorin in verschiedenen Kirchen der Schweiz tätig. Ihr Talent als Begleiterin auf verschiedenen Tasteninstrumenten macht sie heute zu einer gefragten Korrepetitorin, insbesondere für Sänger und Bläser.

Bemerkungen einer Naturhornamateurin

Die Neugier verleitete mich vor vier Jahren dazu mit dem Naturhornspiel zu beginnen. Fragen trieben mich um. Zum Beispiel, warum muss man im Sinfonieorchester bei den meisten Stücken transponieren und die anderen Instrumente nicht? Spezielle Gehirnakrobatik für die Hörner, die sonst schon genug mit ihren «Kiksern» beschäftigt sind? Oder nach dem Anhören verschiedener Mozart Hornsoloaufnahmen fragte ich mich, wieso klingen die einen Aufnahmen eher gleichmässig und die anderen sind lustig, leicht und mit verschiedenen faszinierenden Klangfarben als würde es von einem anderen Instrument gespielt? Meine Recherche führte mich zu dem nahegelegenen Instrumentenbauer Egger wo die Geschichte ihren Anfang nahm…

Auf der Suche nach Gleichgesinnten stiess ich schnell an Grenzen. Es gibt kaum Amateure auf dem Gebiet. Das möchte ich ändern, deshalb beteilige ich mich an der Organisation der Schweizer Naturhorntage in Beatenberg und nehme natürlich auch daran teil.

Zurzeit gibt es in der Schweiz kein vergleichbares Angebot. Die historischen Aufführungspraxis wird in der Profiszene jedoch gelebt und wird zeitlich verzögert, ebenfalls in der Amateurszene an Bedeutung gewinnen.

Gerade bei Amateuren sind Vorurteile gegenüber den Naturhörnern stark verbreitet. Sie seien schwieriger zu spielen als die modernen Doppelhörner und die Intonation stimme nicht. Werden sie aber für die Musik verwendet, für die sie geschaffen wurden, stellt sich schnell heraus, dass sie sich bestens dafür eignen! Es gibt Einiges, was für das Naturhorn spricht:

  • Kein mühsames Transponieren mehr.
  • Durch die engere Mensur sind die hohen Töne leichter zu erreichen.
  • Jeder Bogen bietet neue Klangfarben.
  • Es hat ein viel leichteres Gewicht.
  • Virtuoseres Spiel, weil keine Ventile umgeklappt werden müssen.
  • Interessante neue Erfahrungen, wie der Hornklang gebildet wird.
  • Die längeren Rohre fördern die konzentrierte und klare Luftführung nicht nur für das Naturhorn, sondern auch für das moderne Doppelhorn. Der Klang wird insgesamt luftiger und voller.
  • Stopfen macht Spass!
  • Förderung des musikalischen Vorstellungsvermögens, weil man sich jeden Ton genau vorstellen muss, bevor er gebildet wird.
  • Der strahlende Sound der Naturtöne!

Deswegen möchte ich euch alle motivieren, gemeinsam die Naturhörner zu erleben. Sehen wir uns in Beatenberg!

Diese Site ist auf wpml.org als Entwicklungs-Site registriert. Wechseln Sie zu einer Produktionssite mit dem Schlüssel remove this banner.